Dienstag, 29. Januar 2013

Worauf ihr euch freuen könnt...

Nach den Rückblickposts möchte ich heute gern schon einmal ein paar Dinge zusammen fassen, die ich unbedingt in Japan sehen/erleben möchte. Dies ist natürlich keine vollständige Liste und ich würde mich über weitere Tipps sehr freuen! =)

Dinge, die ich sehen/erleben möchte...

... Minischmuck in allen möglichen Ausprägungen!!!
... kreative Jungdesigner treffen!
... kreative Mode sehen und mit den Leuten darüber sprechen!
...den Harajuku Fashion Walk mitmachen (ich hoffe es findet einer in der Zeit statt)!

... die Reisetipps von askingfortrouble (Webshop) anschauen!!!
... die Geheimtipps von Mademoiselle Oppossum (Website ihres Labels) ansehen/ausprobieren!!! 

... mit meiner Freundin Nobuko viel Spaß haben!!!
... einfach in den japanischen Alltag bei meiner Gastfamilie eintauchen!
   
... Yokohama Ramen Museum besuchen!
...Yokohama Cup Noodle Museum besuchen!
... Sunshine City besuchen (v.a. Namyatown)!

... die Rehe in Nara streicheln!
... ein Maiko Makeover mitmachen!
... den Miyajima Schrein besuchen!
... in Toba nach Perlen tauchen!   
... in Hakone in heißen Quellen entspannen! 

... tolles Material für neue Schmuckkreationen kaufen!
... tolle Ideen für neuen Schmuck mitbringen!
 ... den größten Daiso (100Yen Shop) suchen und tollen Kram finden!

Ach, ich könnte immer weiter schreiben...
  

Und damit ihr die Highlights nicht überlest:


Marceline Smith, die Autorin von u.a. "Kawaii Japan" und "Tokyo Shopping Guide"  hat mir ihre wundervollen Zines zur Verfügung gestellt, um ihre Reisetipps zu testen! 
Hier nochmal der Link zu ihrer Homepage, samt Blog: Askingfortrouble

 

 Melissa Lee, Jungdesignerin aus Berlin und Schöpferin von außergewöhnlicher, japanisch beeinflusster Kleidung, hat zudem ein paar Geheimtipps ihrer letztes Japanreise herausgerückt, die ich vor Ort gleich unter die Lupe nehmen werde!
Und auch hier der Link zur Homepage ihres Labels: Mademoiselle Opossum
Zudem ist sie auch als Bloggerin unterwegs: Opossum Blog  


Es wird also ein paar Specials geben, freut euch drauf! =D

Eure Kirschblütenfee 
  

Sonntag, 27. Januar 2013

Ramen für das Dekolleté

Die Vorfreude auf Japan wirkt sich natürlich auch auf meine Arbeit aus.
 Gerade habe ich ein absolutes Unikat eingestellt, woran ich lange gearbeitet habe: Eine Suppenschüssel mit knusprigen Noriblättern, einem Ei, Brühe, Frühlingszwiebeln, Bambus und natürlich den leckeren Ramennudeln, die wie durch Zauberei in der Luft schweben.

 Ich liebe die Kette sehr und hoffe sie gefällt dem zukünftigen Besitzer genauso gut.


Link zur Kette: Klick mich!

Merke: Dringend nochmal eine für mich machen, wenn sich Zeit findet. 
Zeit???? Habe ich leider immer zu wenig. Bitte einmal den Zeitumkehrer!

Eure Kirscblütenfee

Rückblick: Vending maschine maniac

Auf meiner letzten Japanreise entwickelte ich einen Spleen, von dem ich wohl auch dieses Mal nicht verschont bleiben werde:

Vending machines

Also Getränkeautomaten. Die stehen in Japan an wirklich jeder Ecke, manchmal 20 Stück nebeneinander um größt mögliche Auswahl zu bieten. An meinem ersten Arbeitstag hatte ich auf der Hinfahrt Durst und holte mir etwas aus einem Automaten. Was es war: Keine Ahnung. Aber undefinierbar anders und irgendwie lecker. Von da an holte ich mir alle möglichen Getränke und fühlte mich immer wie eine kleine Entdeckerin. 
Durchaus ist es manchmal gar nicht so ohne, denn wer denkt schon dass ein Getränk in einer Dose heiß sein kann! Da nimmt man die Dose nichts ahnend heraus und..... *autsch*
Natürlich ist es eigentlich ganz einfach, die meisten Automaten haben eine blaue und eine rote Seite. Rot gleich heiß und blau gleich kalt. Sehr praktisch sind auch die Dosen mit Deckel, so muss man nicht alles sofort trinken.


 Auch versuchte ich mich an Pocari Sweat. Ich hatte die Werbung dafür schon im Flugzeug auf dem Weg nach Japan gesehen und dachte es wäre ein Scherz. Ein kleiner Gag um die Leute bei Laune zu halten. Nein, es war keiner. Das Getränk gibt es wirklich. Die Überwindung etwas mit "Schweiß" im Namen zu trinken war groß, aber das Getränk war relativ unspektakulär. Wie ein schaler ISO Drink... Das Ganze gibts auch als Pulverform.



 Und zu guter Letzt: Fanta. Fanta ist in Japan mehr als Fanta. Fanta ist überall und in allen denkbaren und undenkbaren Sorten. Dazu gibt es übrigens auch eine lustige, schon etwas ältere Werbung:




Und zum Abschluss: Wer ist hier der Boss? In Japan anscheinend Tommy Lee Jones. Diese Werbung klebte an fast jedem Automaten...

  
Ich freue mich schon auf viele neue Getränkeentdeckungen!

Übrigens: Auf meine Frage, wieso es SO viele Getränkeautomaten gibt wurde mir erklärt, dass es bei den vielen Erdbeben wichtig sei, dass auf der Straße immer Getränke verfügbar seien. Allerdings: Bei größeren  Erdbeben fällt häufig der Strom aus und so kommt niemand an die Getränke ran. Top...

Die Frage des Tages:

Was ist für Japaner typisch Deutsch?
Morgen gibts die Auflösung!

Samstag, 26. Januar 2013

Rückblick: Yokohama Sightseeing 2

Und heute geht es weiter mit meiner Entdeckungsreise durch Yokohama.

Natürlich zuerst das Wichtigste:
War da wirklich Plazenta in der Flasche? (siehe letzter Post)

Antwort: Ja tatsächlich. Und zwar Schweine-Plazenta. Wieso japanische Frauen das trinken? Für die Schönheit natürlich. Wofür sonst tut Frau alles mögliche... 
Und nein, ich habe es NICHT probiert. So groß war mein Erkundungsdrang dann auch wieder nicht.

Mitten im Hafen von Yokohama führte mein Weg direkt duch einen gläsernen Showroom eines Autoherstellers. Perfekt um euch mal zu zeigen, wie ein Standardauto in Japan aussieht: Wie ein Schuhkarton! ^-^


 Danach war ich in einem kleinen Seidenmuseum. Man konnte selber Seide spinnen, erfuhr alles über die Weg von der Raupe bis zum Seidenstoff und am Ende waren zahlreiche Puppen ausgestellt, die prächtige Seidenkleidung trugen. Eine hatte sogar Kirschblüten im Haar! Die Raupen haben mir dabei allerdings etwas Leid getan...








Zuletzt noch Chinatown. Ich war schon in einem Chinatown in San Francisco, aber dieses ist viel größer. Genauer gesagt ist es das größte Chinatown der ganzen Welt (außerhalb China natürlich). Und was passiert?
Ich verlaufe mich. Aber so richtig. Ich hatte keinerlei Orientierung mehr und die ganzen chinesischen Schriftzeichen halfen mir auch nicht weiter. Nachdem ich zig mal in unterschiedlichste Richtungen geschickt wurde stand ich etwas geknickt mit meiner Karte an der Straße. Es dauerte keine Minute da war ein junges japanisches Pärchen bei mir, die mir unbedingt helfen wollten. Sie brachten mich bis zur U Bahn Station, was immerhin ein Weg von 15-20 Minuten war und sie gerade von dort her kamen. Wir unterhielten uns sehr nett und ich bedankte mich sicherlich tausend Mal. So fand ich dann doch sicher wieder nach Hause. 






Bis Bald!
Eure Kirschblütenfee



Freitag, 25. Januar 2013

Rückblick: Yokohama Sightseeing 1



Und noch ein kleiner Rückblick auf meine Japan Reise 2011. Da ich an diesem Tag so viel erlebt habe werde ich es in zwei Posts aufteilen. Morgen gibts mehr!

-->Ihr könnt dem Blog folgen oder links eure Mailadresse angeben, dann bekommt ihr immer Post, wenn ich etwas Neues schreibe. 

Yokohama Sightseeing 1

Meine Gastfamilie, bei der ich auch dieses Mal wieder wohnen werde, lebt in Yokohama. Yokohama bildet mit Tokyo zusammen einen riesigen Ballungsraum. Quasi wie im Ruhrpott, nur mit viel, VIEL mehr Menschen und viel, VIEL bebauter. Ich beschloss an einem freien Tag Yokohama unsicher zu machen, bin allerdings erstmal nicht weit gekommen, da ich aus der U-Bahn heraus DAS HIER gesehen habe:

Na, erkannt??? Also eher gesagt habe ich das riesige IKEA Schild gesehen. ~.~ Anscheinend hat mich IKEA so gut konditioniert, dass ich sofort hunger auf einen Hot Dog bekam. Außerdem wollte ich mir mal ein schwedisches Möbelhaus in Japan anschauen. Also nix wie raus bei der nächsten Haltestelle und mit dem schicken IKEA Bus direkt vor die Haustür. 


Was soll ich sagen: IKEA ist IKEA. Auch in Japan. Siehe hier: Köttbullar!


3 Besonderheiten gab es dennoch: Die freundliche Japanerin am Eingang, die mich begrüßte und mir die heutigen Angebote vorstellte. Den Entspannungsbereich mitten in der Ausstellung, natürlich mit  Getränkeautomaten (dazu gibt es nochmal einen extra Post...) und zu guter letzt: Der Hot Dog. 


Ich ging davon aus, dass es einen Standard IKEA Hot Dog gibt. Anscheinend nicht. Das Würstchen schmeckte undefinierbar anders und die Gurken waren ein sehr süßes Gurkenmus. Eine Erfahrung war es wert, allerdings gegen all das leckere japanische Essen kam es einfach nicht an und ab diesem Zeitpunkt suchte ich nicht mehr nach bekanntem Essen, sondern nach allem, was ich nicht kannte. Je ungewohnter desto besser. =)

 Apropos ungewohnt: Naaaaaaa, Lebkuchenhaus im März gefällig? Direkt aus einem japanischen IKEA? Nur 15 € für das Haus. Und die Zutaten, die man dazu noch benötigt, jeweils 1-3 €. Schnäppchen!










 












Als ich dann endlich am Hafen von Yokohama angekommen war bin ich nur noch hin und her gelaufen. Dabei gab es große und kleine Entdeckungen. Zum Beispiel ein RIESIGES Einkaufszentrum (ich habe mich verlaufen! Sollte nicht das einzige Mal an diesem Tag sein...). Ich fand dabei einen Disney Laden, Snoopy Town und Vivitix (ganz viel Sanriozeug...).Jaaaa, ich habe wirklich lange gebraucht, bis ich da wieder raus kam. Und schaut mal, was dort in diesem Konsumtempel in eine RIESIGE (5 Stockwerke hoch) Steintafel eingelassen war: Schiller!!!





Und im Supermarkt fand ich dies und musste drei Mal lesen, ob da wirklich das steht, was ich gerade gelesen habe...

















Im nächsten Post:

Wo hat sich die Kirschblütenfee verlaufen? 
Hat sie je wieder nach Hause gefunden? 
Ist da wirklich Plazenta in der Flasche???


Montag, 21. Januar 2013

Rückblick: Meiji Schrein

Damit die Zeit bis Mitte Februar überbrückt wird dachte ich mir, dass ich einfach Stück für Stück ein paar Fotos von meiner letzten Japanreise im Februar/März 2011 hochlade.

Also meine Highlights vom letzten Mal. Ich fange an mit:

Meiji Schrein

Ich bin nach der Arbeit direkt nach Shibuya gefahren und dachte mir: Wieso umsteigen? Der Schrein ist doch gleich um die Ecke! Naja...

Die Entfernungen in Tokyo sind dann eben doch weiter als man denkt. Vor allem wenn man erstmal in die falsche Richtung läuft. Aber der Kioskbesitzer hatte ganz energisch in die falsche Richtung gezeigt und mir versichert:  明治神宮はあれ!(Der Meiji-Schrein ist dort!). Aber da ich kein Problem damit habe weiter nach dem Weg zu fragen bin ich dann doch angekommen. Was ein Glück!

Man geht erstmal durch einen großen Park, unter riesigen torii durch. Auf dem Weg sind immer wieder diese typisch japanischen Lampen und an einer Stelle eine riesige Wand voller Sake Fässer. Natürlich leer. Hat zumindest mein Gastvater gesagt. ;-)


Wenn man vor dem Eingang des Schreins angekommen ist heißt es erst einmal: Hände (und Mund) waschen.


Endlich auf dem Schreingelände gab es sehr viel zu entdecken. Zudem hatte ich das Glück nacheinander drei Hochzeiten beobachten zu dürfen. Dieses Brautpaar sieht sehr traditionell aus, wohingegen ein anderes Paar zwar klassisch, aber mit sehr modernen Elementen gekleidet war. Die weiße Haube der Braut ist eine traditionelle Kopfbedeckung für die Braut und wird immer seltener getragen. Sie ist übrigens dazu da die Teufelshörner zu verstecken, die bei der Frau ab der Hochzeit zum Vorschein kommen... ;-)


 Dann habe ich noch einen Wunsch auf eine Holztafel geschrieben und zu den anderen Wünschen gehängt. Was der Wunsch war: Verrate ich nicht! 
Und: Finde Thaddäus und die Wünsche unser holländischen Nachbarn! =)

























Der Besuch des Schreins war wirklich lohnenswert. Am Besten man kommt nicht am Wochenende, wenn es hier viel zu voll ist. Und zum Abschluss mein Lieblingsfoto, da es ein Symbol für den Kontrast und das Zusammenwirken von Tradition und Moderne darstellt, welcher in Japan überall durchschimmert.

Eure Kirschblütenfee





Sonntag, 20. Januar 2013

In genau einem Monat geht es los!

Am 19.02.13 geht es los nach Japan!

Die Kirschblütenfee wird dort 3 Monate verbringen und hier Fotos und Reiseberichte hochladen.


Und wer ist die Kirschblütenfee???

Die Kirschblütenfee heißt eigentlich Leonie und ist 24 Jahre alt.
Sie schließt gerade ihr Studium ab und liebt es zu reisen.
Ihre Kreativität muss sie irgendwie ausleben und deswegen hat sie im Juni 2012 das KirschblütenWunderland eröffnet. Die Idee dazu kam ihr auf ihrer letzten Japanreise.

Hier kannst du das KirschblütenWunderland anschauen: Ab ins Wunderland!

Nun geht die Kirschblütenfee wieder auf große Reise und sucht nach allem, was außergewöhnlich ist. Dabei möchte sie all ihre Erlebnisse nicht für sich behalten, sondern euch die Reiseabenteuer nach Hause bringen.

Eure Kirschblütenfee