Sonntag, 23. Juni 2013

Mini-Blog: Vorfreude!

Heute nur ganz kurz, da ich Tag und Nacht am Arbeiten bin. Wieso? Genau darum gehts heute. =)

Mini-Blog: Vorfreude


Ich bin schon ganz hibbelig, denn in ein paar Tagen geht der KirschblütenWunderland Onlineshop online!!!

Die letzten Wochen habe ich Material eingekauft, neue Ideen augetüftelt, Ideen umgesetzt und gemerkt, dass ich Dinge anders machen muss und mich wie eine Schneeprinzessin gefreut, wenn etwas genau so wurde, wie ich es mir vorgestellt habe.

Gestern habe ich alle neuen Kostbarkeiten abfotografiert und die nächsten Tage müssen sie Stück für Stück in das System eingegliedert werden.

In einer knappen Woche dürfte alles fertig sein. 

Hier schon einmal ein paar Fotos von altbekannten und neu zu entdeckenden Lieblingsstücken. ^.^









Ich hoffe euch gefallen die kleinen Kostbarkeiten genauso gut! =D

Eure Kirschblütenfee

Donnerstag, 20. Juni 2013

Sightseeing Japan: Parasitenmuseum

Auf euren Wunsch hin heute also nun ein Rückblick auf meinen Besuch im Parasitenmuseum.

Eine Warnung vorweg: 
Ich habe einige Biologievorlesungen an der Uni besucht und fand die Präparate deshalb äußerst interessant und teile sie gerne mit euch, allerdings könnten zart Beseitete die Fotos abschreckend empfinden.

Sightseeing Japan: Parasitenmuseum


Das weltweit einzige Parasitenmuseum liegt in Tokyo, genauer gesagt in Meguro. Ich hatte nach Dingen gegoogelt, die nichts kosten und trotzdem Spaß machen. In Tokyo auf den ersten Blick gar nicht so einfach... Allerdings gibt es tatsächlich viele tolle Dinge, für die man kein Geld benötigt. Das Parasitenmuseum gehört dazu.


Man muss eine Weile von der Bahnstation laufen und als ich davor stand war ich erst einmal kurz enttäuscht, da es von außen wirklich winzig aussah. Drinnen angekommen stellte es sich heraus, dass das Museum über zwei Etagen geht und voll gestopft mit interessanten Exponaten ist. 



Dazu gab es eine große Tafel auf denen die Kreisläufe mit all seinen Zwischenwirten abgebildet wurden. Dazu direkt immer ein Präparat des dazugehörigen Parasiten. Sehr lehrreich, auch wenn du kein Japanisch kannst ist alles sehr verständlich aufgemalt!


Nachdem man dann gesehen hat, was man alles für Krankheiten durch Tiere, die man isst oder einfach streichelt bekommen kann ist man schon leicht eingeschüchtert. In einer anderen Ecke wurde dann, reich bebildert, die schlimmsten Krankheitsverläufe bei Mensch und Tier aufgezeigt. Die arme Maus hat es auch erwischt. 


Und der bekannteste Parasit des Menschen wurde auch eindrücklich vorgestellt: Der Bandwurm. Nicht nur ein Originalexponat (satte 8m!) war fein säuberlich abgesteckt, sondern daneben hing auch ein 8m langes Seil, damit man die Länge auch haptisch (also mit den Händen) erfahren kann. Ich fands toll und war auf einmal rundherum mit dem Seil eingewickelt, da ein kleiner Junge (und ich auch) größten Spaß dabei hatte zu sehen, wie oft es um mich herum gewickelt werden konnte. Was für eine Länge! Und das im Darm... Ich hoffe mein ganzes Leben davon verschont zu bleiben. =)


Auch alte Aufzeichnungen sind ausgestellt.




Am Ende gab es noch einen kleinen Souvenirshop (wie sollte es anders sein in Japan??? Manche Museen sind eigentlich NUR Souvenirshops, dem war hier glücklicherweise nicht so). Da ich aber mal einen Tag so wenig Geld ausgeben wollte, wie möglich kaufte ich mir nichts. 

Also: Wenn ihr Zeit in Tokyo habt, schaut euch das Parasitenmuseum an! Entweder ihr seht es als Gruselkabinett oder als interessante Einzigartigkeit. Beides legitim. =)

Liebe Grüße!
Eure Kirschblütenfee

Fashionwalk: Die Kirschblüten

Ich stecke gerade mitten in der Organisation des KirschblütenWunderland Fashionwalks.

Worum gehts?
In Japan habe ich so viel Lebensfreude und Kreativität erlebt, dass ich diese Stimmung nun auch nach Deutschland bringen möchte. Wir werden also am 06.07 durch die Osnabrücker Innenstadt ziehen und ein bisschen Farbe hier her bringen. Es gibt Seifenblasen, Lollies und Luftballons. Und zauberhafte Mädels, die Kirschblüten, die der Mittelpunkt sind. Sie tragen Lolitamode und natürlich den KirschblütenWunderland Schmuck, denn sie sind die Repräsentantinnen für das KirschblütenWunderland. Aus den Bewerbungen habe ich fünf junge Frauen ausgewählt und ich freue mich sehr, dass sie dabei sind. Heute stellen sich zwei von ihnen selbst vor.


Fashionwalk: Die Kirschblüten

Ich heiße Rai, bin 28 und studierte Modedesignerin aus dem schönen Hamburg.

Neben dem Nähen von neuer Kleidung bastel ich auch gerne Schmuck oder andere schöne Sachen und backe für mein Leben gern^^ 
Lolita trage ich seit ungefähr fünf Jahren 
und so gern ich auch andere Stile mag, ohne diese hübschen Kleider würde mir etwas fehlen.

Ich helfe immer gern dabei, Lolita in der Öffentlichkeit in einem schönen Rahmen und mit einem positiven Eindruck zu vermitteln und ich denke, der Fashion Walk ist dafür eine super Gelegenheit!
         
Isabell, 17
Ich bin ein leidenschaftlicher Tierfreund, ich mag alles bis auf Krokodile und  Spinnen.
Ich male, koche, zeichne und bringe mich gerne ein bei schulischen Projekten.
Ich bin höflich, nett und fast immer gut drauf. :) 
Am Liebsten gehe ich trödeln, shoppen und auf trallafiti mit meiner Freundin, denn man weiß nie was man finden wird. 
Ich mache bei dem Fashionwalk mit, weil ich stolz darauf bin anders zu sein, als die meisten. Mit dem Lolita-Stil drücke ich meine positive Einstellung zum Leben aus und mein Interesse an der japanischen Kultur. :)



Am 06.07 könnt ihr sie dann in Aktion erleben und kennen lernen. Also kommt vorbei und seid dabei!
Eure Kirschblütenfee

Dienstag, 18. Juni 2013

Hungrig durch Japan: Natto

Heute geht es mal wieder ums Essen. Und zwar um ein typisch Japanisches!

Hungrig durch Japan: Natto

Mein Gastbruder Tatsuro liebt Natto und so gab es bei uns jeden Abend auch Natto als Beilage. Natto sind fermentierte Sojabohnen, die in diversen Varianten gegessen wird. Häufig kommen sie in kleinen weißen Styroporverpackungen und wenn man die Schutzverpackung abzieht, dann sieht man schon, dass es eine klebrige Angelegenheit wird. Lange Fäden ziehen sich.


Die, die ich kennen und lieben gelernt habe ist mit Sojasauce und Senf. Diese werden mit den Sojabohnen gemischt und schön schaumig gerührt.


Meine liebe Gastmama Machan hat das hier mal für euch gezeigt:


Dann wird das Natto auf frischen, heißen Reis drappiert und いただきます (Guten Appetit)!


Man kann auch vorher den Reis mit einem rohen Ei vermischen. Das wird gerade zum Frühstück gern gegessen. Das Essen ist gar nicht so einfach, da Natto einfach irre lange Fäden zieht und sehr glibschig ist. Wenn man aber erstmal die Technik drauf hat (Fäden mit kreisenden Stäbchen wegfuddeln), dann geht es. =)

Wie schmeckt es?
Ich wüsste nicht, wie ich euch den Geschmack beschreiben kann, denn es gibt in Deutschland nicht wirklich etwas vergleichliches. Viele Deutsche finden die Konsistenz nicht angenehm, die Japaner hingegen lieben gerade dies. Ich finde es einfach lecker  und esse es gern zum Reis oder auch pur.

Als ich aus Japan wieder kam war ich ganz traurig, dass ich kein Natto mehr bekommen würde.
Gerade als ich mich damit abgefunden hatte ewig drauf warten zu müssen sah ich es dann: Ganz tief im Eisschrank des örtlichen Asia Shops vergraben: NATTO! =D

Die Verkäuferin amüsierte sich, da sonst nie jemand Natto dort einkauft. Leider war es keins mit Senf, sondern mit einer Norimischung. Ging auch, war aber nicht perfekt. Also holte ich mir eine Großpackung Natto und eine große Tube Senf. Seit dem bin ich sehr glücklich. ;-)


Habt ihr schon einmal Natto probiert?
Wie schmeckt es euch?
Wollt ihr es mal probieren?

Liebe Grüße!

Eure Kirschblütenfee

Dienstag, 11. Juni 2013

Sanpuru Workshop: Essen aus Wachs

Heile wieder in Deutschland angekommen werde ich nun nach und nach all die Dinge bloggen, zu denen ich in Japan keine Zeit hatte. Ich habe einfach zu viel erlebt... XD
Anfangen möchte ich mit etwas ganz Besonderem:

Sanpuru Workshop: Essen aus Wachs


In Japan kommt man einfach nicht drum herum: Das Plastikessen vor den Restaurants und Imbissen. Sanpuru kommt vom englischen sample und meint folglich Beispiel/Muster. Ich war jedes Mal wieder baff, wie realistisch dieses Essen gefertigt ist. Pure Inspiration also für meinen Schmuck!

Nein, man kann es WIRKLICH nicht essen!


Früher wurde dieses Essen aus Wachs gefertigt. Mittlerweile aus Plastik. Im Internet suchte ich mich blöd nach einem Workshop wie man eben dieses Plastikessen zubereitet. Und tadaaa: Ich fand ein Geschäft in Tokyo, die ein Sanpuru teiken (übersetzt hört sichs blöd an: Muster Erlebnis) anboten. YAY! ^^

Angemeldet und eine Woche später war es so weit. Ich zog mir mein selbstgemachtes Cookiebarrett und natürlich auch KirschblütenWunderland Schmuck an und fuhr quer durch Tokyo nach KappaBashi, DIE Einkaufsstraße für Restaurantbedarf und Hobbyküchen. Dort gibt es wirklich ALLES, was man sich vorstellen kann.


Das Geschäft war für mich wie ein Museumsbesuch. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und strahlte wie ein Honigkuchenpferd bei all der Kunst.


Und dann ging es auch schon los: Wir waren etwa 7 Teilnehmer, darunter 3 Kinder. Erstmal Hände waschen und ab in die Schürzen. Zwei nette Damen zeigten genau was alles möglich ist. Wir würden ganz traditionell mit Wachs arbeiten. Dabei gießt man Wachs in Becken voll heißem Wasser. Durch verschiedenste Techniken kann man damit so einiges zaubern.

Die fertigen Sanpuru der Lehrerin.
Bis mein eigenes Video endlich online ist, ein fremdes, auf dem man auch gut erkennen kann, wie der Kohl gemacht wird:



Nachdem die Lehrerin geduldig gezeigt hat wie alles funktioniert, waren wir dran. Wir durften uns zwei Gemüserohlinge aussuchen (auch aus Wachs), um sie dann zu veredeln. Ich habe mir den Schrimp und Lotuswurzel ausgewählt.


Eine richtig schöne Sauerei und es hat sehr viel Spaß gemacht. Das Endergebnis sah dann so aus:

Ich bin die Nummer 3, meine Glückszahl! ^^
Nach einer dreiviertel Stunde war das Ganze dann vorbei und wir gingen alle Stolz wie Bolle wieder runter in den Laden. Es war ein echtes Erlebnis, auch wenn ich mir mehr Detailarbeit gewünscht hätte (z.B. mit Farbe nacharbeiten). Spaß hat es allemal gemacht und es war wirklich etwas ganz Besonderes.

Eure Kirschblütenfee


Donnerstag, 6. Juni 2013

==KirschblütenWunderland Fashionwalk==

Jetzt kommt der Hammer: 

Das KirschblütenWunderland wird einen Fashionwalk veranstalten!

Und wir brauchen DICH, damit es richtig toll wird. =D


Wie ihr gleich in der Ausschreibung lesen werdet suchen wir vorallem Lolitas, aber auch alle anderen können sich mit kreativen Outfits bewerben!!! Also keine Scheu! Sei beim KirschblütenWunderland Event dabei!
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Genug vom schnöden Alltagsgrau? Du möchtest dich mal wieder richtig aufhübschen und dich mit anderen Lolitas treffen? Du magst es dich zu präsentieren?

Dann suchen ich genau DICH für unseren Fashionwalk!

Worum geht es?
Ich bin eine junge Schmuckdesignerin und war gerade für drei Monate in Tokyo. Dort habe ich speziell in Harajuku viel Inspiration erfahren und war beeindruckt von der Kreativität und Anmutigkeit der japanischen Damen. Insbesondere der Lolita Stil passt perfekt zu meinen Schmuckteilen.
Nun, da in Kürze der Onlineshop meines Labels eröffnet wird möchte ich eine Werbeaktion starten, die typisch Harajuku ist und die Deutschen definitiv neugierig machen wird.

Fashionwalk?
Es geht dabei im Kern darum ein Gefühl zu vermitteln, dass ich mit dem Schmuck verbinde. Dies sollte vor allem Lebensfreude und Individualität sein. Es soll Farbe ins Alltagsgrau gebracht werden und Mut zu Neuem angeregt werden. Ihr seht: Lolitas stellen (zumindest für mich) genau dies dar. Der Walk soll aus einer Gruppe Lolitas bestehen, die durch Musik begleitet einen Lauf durch die vollen Samstagmittagsstraßen durchführen. Während ihr also wie bei einer Minidemo in der Gruppe mit Musik durch die Straßen lauft versprüht ihr gute Laune und macht die Leute neugierig. Das Ganze soll euch Spaß bereiten und wird keine stundenlange Angelegenheit!

Und was habe ich davon?
Außer viel Spaß und die Möglichkeit bei einer tollen Aktion dabei zu sein bekommst du als Dankeschön für deine Unterstützung ein Teil des Schmucks, den du trägst geschenkt und einen 20% Gutschein auf all unsere Produkte! Noch dazu wirst du auf vielen Fotos abgebildet sein, die auf unserer Website, Facebooksite und dem Blog landen.

Um was für Schmuck geht es hier überhaupt?
Da der Onlineshop noch nicht eröffnet ist können die zahlreichen neuen Stücke, deren Inspiration ich in Japan bekommen habe, noch nicht eingesehen werden. Aber auf unserer Website www.kirschblueten-wunderland.de steht einiges zum Konzept und auf der dort verlinkten Facebook Fansite sind einige Fotos älterer Schmuckstücke zu sehen.

Wo? Wann?
Das Ganze findet in Osnabrück statt, der Termin steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben. Angepeilt ist Ende Juni.

Ich will dabei sein! Was muss ich nun tun?
Ganz einfach: Fotografiere dich in deinem schönsten Outfit, dass zu einem der folgenden Themen passt:

- Naschereien & Leckereien
- Wunderland
- Kirschblüten


Wir suchen nach farbenfrohen und kreativen Outfits. Schicke dann dein/e Foto/s (du darfst natürlich auch mehrere Outfits vorschlagen) bis zum 16.06.13 an fashionwalk@kirschblueten-wunderland.de.
Keine Angst, die Fotos müssen nicht professionell aussehen! Wichtig ist, dass man dein komplettes Outfit sehen kann.

Bitte schreibe in die Mail deinen Namen, dein Alter und was du Besonderes kannst (das kann wirklich alles sein! z.B. eine Radschlagende Lolita, eine türkisch sprechende Lolita, eine Seifenblasen pustende Lolita,...).


Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und noch viel mehr auf den Fashionwalk!
Lasst uns ein wenig Harajuku nach Deutschland bringen!

Leonie Engelfried
Inhaberin des KirschblütenWunderlands
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Diese Ausschreibung dürft ihr natürlich gerne weiter leiten, in Communities posten, etc. 
Ich würde mich freuen einige meiner treuen Leser und Facebookfans mal persönlich zu treffen. =D

Eure Kirschblütenfee


Montag, 3. Juni 2013

Tioman - Eine Woche im Paradies

Die Welt ist klein geworden, aber es gibt noch Flecken, an denen man sich wie ein Entdecker fühlt. Noch dazu findet man sich einem Paradies wieder, von dem man gar nicht wieder weg möchte.

Tioman - Eine Woche im Paradies

Tioman ist eine kleine malayische Insel etwa eine Stunde per Flugzeug von Singapur entfernt. Man fliegt mit einer Minipropellermaschine und der Miniflughafen  besitzt nicht mehr als ein Klo, ein Röntgengerät und eine Zollbeamtin, da man natürlich erstmal ins Land einreisen muss. Das Gepäck wird während der Passkontrolle aus dem Flugzeug geholt, mit einem Wägelchen die 20m zum Gebäude gefahren und dort hingestellt, sodass man sich es abholen kann. 


Vom Flughafen ging es mit dem Boot weiter, denn die Insel ist so bergig, dass es keine Straßen quer über die Insel gibt. Nach 20 Minuten war die wilde Fahrt vorbei und ich sprachlos vom Anblick...


Auf dem Weg habe ich einige große Resorts gesehen. Wieso man dort hingeht ist mir ein Rätsel, es ist teurer und man muss sich den Strand mit hunderten anderen teilen. Die Anlage hier besitzt weniger als 10 Hütten, alles von einheimischen Malayen gebaut und so sieht es aus auch: Traumhaft. 

Unser Häuschen direkt am Meer
Das Wasser so wie man es im Fernsehen sieht: Türkis. Und voller Fische! Beim schnorcheln ist man umringt von allen möglichen Lebewesen. Wenn Ebbe ist sieht man vom Steg aus die vielen Korallen. Und auch im Haus hat man zahlreiche Besucher: Eidechsen, Käfer, Spinnen, Schmetterlinge und sogar Affen waren zu Gast.


Zwei Mal am Tag hieß es schnorcheln, denn immer Vormittags und Nachmittags sollten Schildkröten vorbei schwimmen. Jeder der wechselnden Gäste sah sie. Nur wir nicht. Es war wie verhext. Nach 7 Tagen, das Gepäck war gepackt und das Boot zum Flughafen stand bereit rief der Kapitän nur: TURTLE!!! Es hatte sich nämlich rumgesprochen, dass die Schildkröten sich uns nicht zeigten. Ich rannte wie bekloppt über den langen Steg und sah sie: Die Schildkröte. Sie schwamm gemächlich vorbei, als ob sie tschüß sagen wollte.


Und so werde ich Tioman immer in meinem Herzen tragen und hoffe irgendwann dorthin zurück zu kommen.



Eure Kirschblütenfee

Samstag, 1. Juni 2013

Singapur: 2 Tage Tropenhaus

Nach langer Funkstille bin ich nun wieder in Deutschland angekommen. Dick eingemummelt sitze ich nun auf dem Sofa und friere und friere. Was ist denn hier los? Es ist doch fast Sommer! Mein Körper muss sich da erstmal wieder dran gewöhnen, ich hatte die letzten zwei Wochen über 30 Grad mit 80% Luftfeuchtigkeit. Wo es sowas gibt? Unter Anderem in...

Singapur

Von Tokyo aus ging es über Shanghai nach Singapur. Der Flughafen ist ein Traum! Wunderschön und voll mit tollen Dingen: Ein Orchideengarten, eine Areal voller Schmetterlinge, ein Kino, viele, viele Geschäfte und die größte Rutsche innerhalb eines Flughafens. Und das alles umsonst! =D




 Beim ersten Schritt aus dem Flughafen wollte ich direkt wieder umkehren. Es fühlte sich exakt so an wie in einem viel zu heißem Tropenhaus, aus dem man einfach schnell wieder raus will. 

Mit viel Gepäck quer durch Singapur und einen Berg hoch zum Hostel. Danach war ich so nass, als ob ich mich unter eine Dusche gestellt hätte. Nicht etwa weil es so anstrengend war (naja vielleicht auch ein wenig), sondern vor allem, weil sich die Luftfeuchtigkeit einfach gleich an einem niederschlägt. Im Hostelzimmer angekommen freute man sich dann über die extrem kalte Luft. Die Singapurianer lieben es nämlich im Gegensatz zu ihrer irren Hitze die Kaufhäuser oder auch alle anderen Innenräume extrem runter zu kühlen. 

In Singapur spricht man Englisch, oder besser gesagt Singlish. Singlish ist ein Mix aus Englisch und vielen, vielen anderen Sprachen, vor allem Chinesisch.Wenn man sich die Bevölkerungszusammensetzung wird auch klar wieso:

"Bevölkerung (2010): Chinesen 74,1%, Malaien 13,4%, Inder 9,2%, sonstige 3,3%" (Auswärtiges Amt: http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/01-Nodes_Uebersichtsseiten/Singapur_node.html)

Und genau deshalb ist Singapur ein Mix aus vielen Kulturen und dies macht den Charme der Stadt aus. Unser Hostel war in der Nähe von Little India. Ein riesiges Areal in dem man sich wirklich wie in Indien fühlt. Etliche Curryküchen, kleine Lädchen und Tempel. Dazu etliche Menschen, die immer ein Lächeln parat haben und sich freuen, wenn sie merken, dass sie mit der deutschen Touristin richtig schön hin und her handeln können. ^.^





Gegessen wird dort übrigens mit den Händen. Meist hat man große Stahltabletts voller Reis, Brot und diversen Currys. Das wird vermatscht und mit den Händen in den Mund geschaufelt, Waschbecken stehen deshalb in jedem Restaurant parat. Wir haben dank der Hitze nur kleinen Hunger gehabt und uns deshalb nur eine Kleinigeit bestellt. Wir bekamen als einzige Gäste Besteck und merkten wie alle anderen Besucher (ausschließlich Inder) uns neugierig beobachteten, ob wir nun die Currys löffeln würden. Natürlich taten wir das nicht und aßen wie alle anderen auch mit den Händen. Mjam, soooo lecker. Soooooooooo scharf!!! =D



In Singapur gibt es natürlich auch Wolkenkratzer und eins davon ist berühmt für seine Architektur, denn es sieht aus, als ob ein Schiff auf drei Hochhäusern geparkt wurde.


Zwei Dinge kann man in Singapur wirklich toll: Essen und Einkaufen. Beides ist drinnen und deshalb lässt es sich mit der Hitze aushalten. Nach zwei Tagen in Singapur ging es dann weiter nach Malaysia. Das ist dann Thema des nächsten Blogeintrags. 

Schön wieder für euch schreiben zu können!

Eure Kirschblütenfee